Wer als Neuling zum ersten Mal in die Stahlbau-Optionen schaut, hat dennoch erfahrungsgemäß einige Einstiegshürden zu überwinden. Hier wollen wir ein paar Tipps geben, um gut in die Arbeit mit diesem Modul zu starten.
Wir gehen davon aus, dass Sie mit einer der Standard-Vorlagen "Architektur und Ingenieurbau" bzw. " Architektur und Ingenieurbau (vereinfacht)" starten.
Tipp 1: Ansichten vorbereiten
Sowohl die Standardgrundrisse als auch die Tragwerkspläne sind eher auf "betonlastige Bauwerke" ausgelegt. Egal ob Sie diese Ansichten ändern, kopieren und anpassen oder neue Grundrisse erstellen, Sie werden häufig Änderungen für die passende Sichtbarkeit benötigen:
Detaillierungsgrad: Wer von seinen Stahlträgern nicht nur Symbollinien (im groben Detaillierungsgrad) oder Darstellungen ohne Ausrundungen sehen möchte, braucht in den Ansichten den feinen Detaillierungsgrad. Auch einige Verbindungsbauteile wie Schrauben sind nur im feinen Detaillierungsgrad sichtbar.
Unterkategorien einblenden: In den meisten Ansichtsvorlagen sind alle Tragwerksverbindungsmittel ausgeblendet. Hier einmal alles einblenden, bitte!
Schönere 3D-Ansichten: Für 3D-Ansichten ist der Darstellungsstil "Schattiert mit Kanten" erfahrungsgemäß angenehmer anzuschauen.
Natürlich sind die meisten dieser Einstellungen auch schon in der ein oder anderen Ansichtsvorlage festgelegt, ein Blick dorthin lohnt sich also auch:
Tipp 2: Gute Referenzebenen für Träger vorbereiten
Sobald Träger nicht nur horizontal platziert werden sollen, neigt der Stahlbauneuling dazu, Träger hauptsächlich mit Start- und Endebenenversätzen zu verschieben. Ein Weg, der viel Aufwand bedeutet und selten ein optimales Ergebnis erzielt. Hier ist es besser, passende Referenzebenen vorzubereiten.
Zum Beispiel Referenzebenen im Schnitt für schräge Verbände oder Träger, um diese dann im Grundriss einfach durch Zuweisung der passenden Referenzebene zu zeichnen:
Sobald Träger nicht nur horizontal platziert werden sollen, neigt der Stahlbauneuling dazu, Träger hauptsächlich mit Start- und Endebenenversätzen zu verschieben. Ein Weg, der viel Aufwand bedeutet und selten ein optimales Ergebnis erzielt. Hier ist es besser, passende Referenzebenen vorzubereiten.
Zum Beispiel Referenzebenen im Schnitt für schräge Verbände oder Träger, um diese dann im Grundriss einfach durch Zuweisung der passenden Referenzebene zu zeichnen:
Tipp 3: Wo sind denn nun die Stahlverbindungen?
Will man nun "einfach nur" zwei Träger, zwei Stützen oder gar mehr Bauteile mit Standardverbindungen zusammenbringen, schaut man zunächst in eine leere Liste mit möglichen Verbindungen. Diese müssen nämlich erst noch ins (Standard-)Projekt geladen werden. Und zwar über den kleinen und unscheinbaren Button zu den Verbindungseinstellungen:
Hier kann man nun die benötigten Stahlverbindungen ins Projekt laden:
Viel Spaß beim Ausprobieren!
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